Der Verein

Wir fördern die Freude am Lesen und Schreiben und damit die Lese- und Schreibkompetenz von Kindern und Jugendlichen. Zentral ist dabei die affirmative Stärkung des Selbstbewusstseins der Kinder und Jugendlichen in ihrer Kommunikationsfähigkeit. 
Dieses Ziel wird in unterschiedlichen Formaten verfolgt, von (bereits mehr als 450) Schreibwerkstätten, über Schreibwettbewerbe, Aufführungen und Radiosendungen bis hin zu Lesungen mit renommierten Autorinnen und Autoren für Kinder und Jugendliche. Ergänzend organisieren wir auch Lesungen und Schreibprojekte in Kinderkliniken und Hospizen sowie Buch- und Hörbuchprojekte für junge Patienten.

Thematisch umfasst das Spektrum alle Bereiche, die für Kinder und Jugendliche interessant sind und zu ihrer Lebenswirklichkeit gehören. Hierzu zählen phantastische Geschichten, historische Erzählungen, sachbezogene Texte (Natur- und Klimaschutz, Naturwissenschaft und Technik), aber auch Kriminalgeschichten und Liedtexte. Zielgruppen sind Schülerinnen und Schüler aller Schularten und Altersgruppen, Förderschüler und Hochbegabte, Kinder unterschiedlicher sozialer Herkunft und Muttersprache. Zu den Schreiborten gehören die Münchner Stadtteilbibliotheken, das Deutsche Museum, aber auch die eigene Schule. 
Das Programm wird ergänzt durch Fortbildungen für `erwachsene Multiplikatoren´.
Kinder lesen und schreiben für Kinder e.V. ist Bündnispartner im Wertebündnis Bayern.
Zu den bisherigen Veröffentlichungen gehören Bücher und Hörbücher sowie zahlreiche Geschichtenhefte und Broschüren.

Ziele

Kranken Kindern, die stationär behandelt werden, soll eine Freude gemacht werden. Der Besuch der kleinen Autoren soll ermutigen, und die Geschichten – von den Schulkindern geschrieben und vorgelesen – sollen für eine Zeit den „klinischen Alltag“ vertreiben. Im Geschichtenbuch können die kleinen Patienten später auch selbst weitere Geschichten lesen und sich an den Bildern und Illustrationen erfreuen.

Die kranken Kinder sollen angeregt werden, selbst Geschichten zu erfinden (auch, um den Aufenthalt im Krankenhaus besser zu verarbeiten).
Die Schulkinder sollen das Schreiben und Lesen als „Instrument“ empfinden, Freude zu erfahren und weiterzugeben. Ängste vor dem Krankenhaus sollen abgebaut und das Verständnis für das, was im Krankenhaus passiert, verbessert werden.
In das im Oktober 2005 herausgegebene Buch- und Hörbuchprojekt „In einem fernen Land“ sind auch Geschichten von Kindern aus Migrantenfamilien einbezogen worden. Dieser Austausch zwischen Schülerinnen und Schülern verschiedener Nationalitäten soll zukünftig  – etwa im Rahmen von weiteren Schreibwerkstätten – noch verstärkt werden. Viele Schülerinnen und Schüler haben im Rahmen solcher Veranstaltungen einiges über die kulturellen Unterschiede ihrer Mitschüler verschiedenster Herkunft erfahren. Die andere Geschichte, Tradition und Glaubensrichtung ausländischer Jugendlicher haben die deutschen Kinder in diesen Kontexten als Bereicherung empfunden. Schreibwerkstätten mit Jugendlichen verschiedener Nationalitäten dienen zur Sprachförderung (in unterschiedlichen Dimensionen) und verbessern die Kommunikation untereinander. Ein solches Projekt hilft den Schülerinnen und Schülern einen leichten Zugang zueinander zu finden und die andere Lebensweise „In einem fernen Land“ besser zu verstehen.

Unterstützer

Projektbezogene Unterstützung erhält die Arbeit des Vereins durch verschiedene Stiftungen und Kooperationspartner sowie Ehrenmitglieder und renomierte Autoren. Zu ihnen gehören unter anderem Amelie Fried, Friedrich Ani und Udo Wachtveitl.

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