Laura B. – Der rote Rubin

Autorin: Laura B., 11 Jahre (Alter zum Zeitpunkt der Texterstellung) Dieser Text entstand in der Krimi-Schreibwerkstatt 2021 am Gymnasium Seligenthal Landshut unter der fachlichen Leitung von Gitta Gritzmann (Kinder lesen und schreiben für Kinder e.V.). Lauras Text erscheint dieses Jahr im Rahmen des Kinder-Kultur-Sommers 2021 unter kiks-festival.online und wurde hierfür extra neu vertont (siehe unten).   Der rote Rubin: Sergeant McHouseys Fall „Weg! Weg! Er ist weg! Er wurde gestohlen!“, schrie der Leiter des Regensburger Museums, Gerhard Brunner, erschrocken. Er hatte seinen morgendlichen Rundgang durch das Museum gemacht, als er entsetzt entdeckte, dass die Vitrine des wertvollen und sehr alten, roten Rubins leer und zerbrochen auf dem Boden lag. Sofort rief Herr Brunner die Polizei an. Kurze Zeit später hielt schon ein Streifenwagen vor dem Gebäude. Der besorgte Museumsleiter wartete aufgeregt vor dem Eingang. Ein großer, schlanker Mann mit leuchtend grünen Augen, einer Brille, einem grauen Filzhut und einem braunen Mantel stieg aus dem Polizeiauto. Es war der bekannte Sergeant Liam McHousey. Er war Schotte,...
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Shauda – Der Diamantenstern

An dieser Stelle möchten wir Euch heute gerne Shauda aus Berlin vorstellen. Shauda kommt ursprünglich aus Tschetschenien und lernte, als sie den Text verfasste, erst seit kurzer Zeit Deutsch. Sie hat ein wunderschönes Märchen geschrieben. Schaut doch mal rein!   Der Diamantenstern Es lebte einmal ein König in einem großen Land in seinem schönen großen Schloss namens Dianthus Willdich. Ihm war nichts schöner als sein Diamantenstern, denn der Diamantenstern glitzerte wie ein echter Stern am Nachthimmel.Wenn Dianthus schlief, legte er den Diamantenstern in eine Schachtel und dann unter sein Kopfkissen, und wenn er gemütlich einschlief, träumte er schöne Träume. Eines Tages schlief Dianthus ein und träumte den schönsten Traum, den er je geträumt hatte. Aber plötzlich hatte er einen gruseligen Traum. Er stand vor Schreck auf und guckte, ob sein Diamantenstern noch da sei. Nein, das kann doch nicht wahr sein: Er war weg! Einfach verschwunden! Tränen kamen aus seinen Augen, er schrie weinend: „Mein Diamantenstern, er ist verschwunden!“ und rannte nach unten....
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